12 Februar 2021

Sonnentag

Nach 2 nebligschneiigen Tagen wurde der Donnerstag ja sonnig angekĂŒndigt. Hm... Aber ausser dickstem Nebel war da mal wieder gar nix zu sehen in WengenđŸ˜Ș.
Livia zog um 11 Uhr los auf den MĂ€nnlichen (alleine, da Thomas ĂŒben wollte und Sarah ĂŒber waaahnsinnigen Snowboardschlittellachmuskelkater gestöhnt hat). Um 13 Uhr konnten sich die andern beiden doch noch aufraffen und sind mit der Gondel rauf gefahren.
Ich habe mich auf einen gemĂŒtlichen Wohnungsnachmittag gefasst gemacht, als kurz nach 13 Uhr die wunderbarsten Sonnenbilder bei mir aufgetaucht sind.
So hab ich das Grosi informiert und kurz vor 14 Uhr waren dann auch wir 2 an der Sonne. 
An der warmen Hauswand auf dem BĂ€nkli konnten wir 2 Stunden volle Sonne tanken, bevors anschliessend wieder in den Nebel ging.







10 Februar 2021

Coronaskiferien

Vieles ist anders in diesem Jahr und sehr vieles fehlt. Keine Restaurants fĂŒr den obligaten Morgenkafi nach dem Einkauf, Figelerbar hat zwar Takeaway, aber den ganzen Tag davor stehen bleiben ist grad halbĂ€ luschtig, mit der Maske, der Brille und der kalten Luft unterwegs sein, lĂ€sst einen glatt erblinden, da die Brille permanent beschlagen  und die Maske nach 5 Min. durchnĂ€sst ist.
Zum GlĂŒck können die MĂ€dels problemlos boarden und alle 3 zusammen ausgiebig Schlitten. 
Und zum GlĂŒck haben wir in unserer Wohnung eine nette KĂŒche, in welcher ich mit Freude aufwĂ€ndige Abendessen kochen kann. So sind doch trotzdem alle zufrieden und geniessen den Aufenthalt hier.










07 Februar 2021

Wengen wir kommen!

Abfahrt war ausnahmsweise erst nach 12 Uhr, da Thomas morgens noch mit Fernunterricht beschĂ€ftigt war. Obligates Koffer Tetris folgte danach und da Sarah die Strecke fahren wollte, nahm ich mit Livia (und dem einen Snowboard) auf dem RĂŒcksitz Platz. Die Fahrt ging ĂŒber den BrĂŒnig und mit nur einem klitzekleinen Rastehalt waren wir kurz nach halb 3 in Lauterbrunnen.
Alles umladen und die WAB (4!!! BĂ€hnli standen bereit und was sonst Gemurkse und Gestopfe war, hatte in diesem Jahr coronamĂ€ssig Abstand 👍.
Wohnung im RĂ©sidence bezogen und ab zum Einkauf. 
Auch der war in diesem Jahr Ă€ chli anders: Eine laaaange Schlange bis zur UnterfĂŒhrung runter vor dem GeschĂ€ft und tröpfchenweise gabs Einlass. So haben wir grad einen Grosseinkauf getĂ€tigt (he weme drin isch, isch me drin đŸ€·đŸ»‍♀️) und Schlepper Tom hat nett draussen gewartet, um dann tragen zu helfen.
Da ja wie ĂŒberall in der CH alle Restaurants geschlossen sind, hat es uns grad tierisch gefreut, dass man im Sunstar an der Bar ein GetrĂ€nk Takeaway mitnehmen und sich dann draussen auf die Dorfstrasse BĂ€nkli vor dem Hotel setzen kann. JEAH! Ferien sind gerettet.
Nachtessen kochen daheim, nett plöuderln m Esstisch und zusammen TV gucken haben unseren ersten Tag abgeschlossen.




09 Oktober 2020

Arrividerci bella Italia!

Auch heute hat uns wieder die Sonne erwartet nach dem Aufstehen.
Wie jeden Morgen gabs FrĂŒhstĂŒck, ausgeteilt vom Gastgeber/Bauern Andrea.
Das FrĂŒhstĂŒck entspricht ja nicht wirklich mir.... Aber der Schinken ist uuu fein und das selbstgebackene Brot ist ĂŒberhaupt nicht italienisch, sondern ganz feucht und feinpoorig. 
Ansonsten ist sie Auswahl an SĂŒssigkeiten grooooooss.... Und alles auf selbst produziert, mit FrĂŒchten/Nahrungsmitteln, die der Hof hat.
Nach dem FrĂŒhstĂŒck gings ans Packen, Checkout und obligatem Auto-Tetris, da wir gestern doch grad noch recht zugeschlagen haben im đŸ”️Konrad.
Mit dem Hofhund Ibi (der ist zwar erst 7 jĂ€hrig, hat aber ein schlimmes HĂŒftleiden, sodass wohl sogar ich noch vor ihm davon rennen könne... Wenn nötig. Aber eben: Ibi ist sehr freundlich, nicht mal Sarah hat sich davor gefĂŒrchtet) gabs noch ein Abschlussselfie und von Andrea und Lorenzo(dieses Schlitzohr hat uns die ganze Woche italienisch parlieren lassen, dabei hat er 3 Jahre in Berlin gearbeitet und spricht deutschđŸ€Ș) haben wir uns auch verabschiedet.
Nun sind wir bereits wieder in der CH. 
In der Hoffnung, dass wir nĂ€chsten Sommer wieder an die Adria, lĂ€sst sich das 3/4 Jahr sicher ĂŒberstehen đŸ’Ș.








08 Oktober 2020

Grosseinkauf

Nach einem trödligen Morgen (spĂ€tes FrĂŒhstĂŒck und Lesen auf der sonnigen Terrasse) sind wir erst kurz nach 12 Uhr nochmals nach Parma aufgebrochen.
Die 30 km auf der SS9 gingen zĂŒgig vorbei, Parkplatz kannten wir ja auch schon und Im Gegensatz zum ersten Besuch am letzten Sonntag waren jetzt auch die GeschĂ€fte geöffnet. Ebenso wie das NĂ€fsche Essenszeitfenster. 
So gabs in einer netten Altstadtgasse einen Pranzo (natĂŒrlich mit genĂŒgend Parmaschinken) und anschliessendes Flanieren mit Kaffeehalt.
Auf der RĂŒckkehr gings noch in unsern Lieblingsladen, den 'Konrad'. Das italienische Shopping Paradies fĂŒr Lebensmittel😍😍. Wie auch jeweils in den Sommerferien kann man sich da voll kaufen.... Haben die einen Familienmitglieder (wollen voll nicht genannt werden...) auch getan.
FĂŒr mich gabs Cipolle di Tropea đŸ’Ș. 
Im Agriculturamercato haben wir uns noch mit genĂŒgend Salumeria und Formaggio eingedeckt, damit wir die Zeit bis zum nĂ€chsten Italienaufenthalt Ă€ chli verkĂŒrzen können, bevors wieder auf unsere Lieblingsstrasse in Richtung HĂŒgel ging.











07 Oktober 2020

Grosser Ausflug

Eigentlich wollten die MĂ€dchen ja gerne in die Toscana in den Herbstferien. Thomas und mir war das aber zu weit zum Fahren. So haben wir den Kompromiss mit der Emilia Romagna gewĂ€hlt und versprochen, dass wir dafĂŒr einen Ausflug nach Pisa machen werden.
Das sind immerhin À chli mehr als 2 h Fahrt/Weg. Und das quer durch die Appeninen....
So gabs heute etwas frĂŒher Zmorge, sodass wir um 9.30 starten konnten. 
Zuerst natĂŒrlich wieder die Nichteinbahnwegli aber Einspurwegli (Strassen kann man das wahrlich nicht nennen) runter von unsern HĂŒgeln.
Und ich bin wahrlich keine Freundin italienischer Autobahnen.... Aber diese HĂŒgelwegli sind 1000 x schlimmer als jede Autobahnfahrt an die Adria, im Fall Maya!!)
Also, Autobahn rauf, quer durch alle HĂŒgel (Fahrt sehr Ă€hnlich wie San Bernardino, aber einfach 2 spurig ausgebaut) Ă€nne wieder abe, bis wir das Meer gesehen haben und dann noch ein paar km weiter bis Pisa.
Parkplatz nahe dem Turm gefunden und dann zur schönen Anlage spaziert. 
GefĂŒhlte 1000 Föteli geschossen, die MĂ€dels haben den Turm besteigen und danach gabs die besten Spaghetti al pomodoro, die ich jemals gegessen habe 😍. 

In Italien sein und das Meer nicht wirklich sehen, geht ja auch nicht und so sind wir auf der RĂŒckfahrt bis nach Forte dei Marmi gefahren (da Ligurien fĂŒr uns ja QuarantĂ€ne bedeutet, mussten wir gut aufpassen, einen Ort in der Toscana fĂŒr unsern Besuch zu wĂ€hlen), Auto abgestellt und zum Strand spaziert.
Die Saison ist seit Ende Sept. def. vorbei: alle StĂŒhle sind versorgt, beim einen Bagno waren sie sogar grad dabei, die Palmen abzurĂ€umen.
Aber dennoch haben wir uns ehr gefreut, in diesem so schwierigen Jahr das Meer zu sehen und Thomas hat sogar noch die Zehen reingehalten (er meinte, es sei recht kĂŒhl).
Weiter ging dann die Fahrt wieder durchs Gebirge und rauf auf unsere HĂŒgeli. 
Nach der langen Fahrt geniessen wir nun einen windfreien ApĂ©ro auf unserm BalkonđŸ„‚.
















06 Oktober 2020

Fidenza Village

Da wir gestern insgesamt doch wieder fast 3 h auf italienischen Strassen rumgekurvt sind, gabs heute eine kĂŒrzere Fahrt zur Schonung des Fahrers.
SpĂ€tes FrĂŒhstĂŒck, auf dem Balkon Ander Sonne rumhĂ€ngen und kurz vor 12 Uhr ab ins Fidenza Village. Das ist eine Shoppingmmile ganz nach amerikanischem Vorbild. Schön aufgemacht, sauber und flanierbereit. Thomas und ich haben uns gleich zu Beginn in Warte position begeben, mit der Abmachung, dass wir um 13 Uhr essen gehen. PĂŒnktlich und schwer beladen kamen die Töchter dann zum vereinbarten Treffpunkt. Italienisches Mittagessen mit Gnocchi, Pizza und Lasagne gab neue StĂ€rke fĂŒr eine 2. Shopping-, resp. Schlepprunde.
Ganz solidarisch waren am Schluss alle mĂŒde. So sind wir mit dem Auto noch eine kurze Runde durchs Vorgebirge nach Tabiano Therme (muss wohl in den 60er ein Florierendes Zentrum gewesen sein, heute ist alles zerfallen) und rauf zum Castello Tabiano gefahren, bevor zurĂŒck in unser Agriturismo ging.