31 März 2018

Guten Morgen Genfersee

In unserm tollen Zimmer haben alle gut geschlafen und beim Öffnen der Vorhänge, war der Regen vorbei, man sah sogar das andere Ufer wieder!
Nach dem Auschecken sind wir in die örtliche Boulangerie gefahren, um zu frühstücken (welch Wunder! Niemand nannte meinen Kafi mit kalter Milch 'che schifo' 😉): jeder durfte das Frühstück nach seinem Gusto wählen (musste aber natürlich auch selber auf französisch bestellt werden 👍).

Anschliessend gings auf die Autobahn in Richtung Genf. Alle 5 km steht da doch ein Blitzautomat.... die müssen rechte Fräser sein, diese Genfer!
Nach einer Stunde haben wir unser heutiges Ziel, den Jet d'eau erreicht.
Auto abgestellt und schnell hin.
Man kann sich ja vorstellen, dass es recht nass ist, wenn man zu nahe hin geht. Es gibt aber halt Personen, die müssen das am eigenen Leib spüren und danach fast zittern vor Kälte, wenn alle Kleider nass sind 😉😉.

Zu Fuss gings dann über die grosse Brücke in Richtung Zentrum, wo wir kurz zu Mittag assen (bräääähh... auf Livias Wunsch mussten wir zu Mac. Dabei könnte man doch sooo gemütlich irgendwo in einem Bistro essen 😭).

Für die Mädchen gabs dann noch eine Abschlussrunde durch Genf (eine hektische und unruhige Stadt, Thomas und mir hats gestern im Lavaux viel besser gefallen!!) und wir haben eine Staunrunde durch die  Manor Lebensmittel gezogen.

30 März 2018

Hotel Prealpina

Von Chillon aus sind wir durch viele schmale Gässchen steil den Hang hinauf bis zur Autobahn und dann nach Chexbres gefahren.
Das Hotel Prealpina haben wir im Voraus gebucht und wir konnten zu viert ein tolles Familienzimmer beziehen.
Das Hotel steht mitten in den Rebbergen des Lavaux (UNESCO Weltkulturerbe) und wenn das Wetter chli besser ist, ist die Aussicht quer über den See sicher dä Wahnsinn.
Gerne hätten wir im Hotel Znacht gegessen, da es einen wunderschönen verglasten Speisesaal hat mit einer wiederum Wahnsinnsaussicht. Nur: leider stand dort 'réserver' und Madame Réception hat gesagt, nein, heute kein Essen hier, hat uns aber eine Liste mit diversen Restaurants der Umgebung gegeben.
So sind wir also nochmals ins Auto gestiegen und haben im Lion d'or gegessen.
Zum Abschluss hat Thomas eine obligate Kugel Vanilleglacé et un coretto grappa...
Comment?
Un espresso avec un grappa dedans
bestellt.
Die Kellnerin liess sich nichts anmerken, kehrte kurz zurück und fragte, ob er denn noch un peu de chantilly will.
Oui!
Als dann die Kugel kam, mussten wir alle wahnsinnig lachen!
Also: der espresso und der Grappa waren zusammen mit der Glacé und dem Rahm als Coupe verarbeitet 😂😂😂. So wars ja bigott nicht gemeint 😂😂😂.
Wir hatten ein sehr gmögiges und unterhaltsames Essen und sind dann ins Hotel zurückgekehrt mit dem Gedanken, dort 'no eine z schnappe'
Aber die 'Havannabar' ist nur für Feste geöffnet und das 'réserver'-Schild stand immer noch da, aber alle Plätze leer.
Wir nehmen darum an, dass die Küche heute einfach frei hatte :-).
Immerhin gibts ein Selbstbedienungsgetränkebuffet und so kann Thomas nun noch ein Gläsli hiesigen auf unserm Balkon ... äh nein, ist ja dunkel.... und regnet.... und wir haben ja gar keinen Balkon... geniessen.

Schloss Chillon

Von Vevey aus ist das Schloss Chillon in 20 Min. zu erreichen. Daher haben wir die Pläne geändert und sind dem See entlang über Montreux zum Schloss gefahren.
Wir haben die mittelalterliche Burg besucht (samt Latrinenraum... das dunkle Foto mit dem hellen Loch... direkt in den See hinunter), all die Räume und Geheimhänge durchschritten und Thomas hat ob der grossen, begehbaren Feuerstellen gestaunt.
Wir waren am Schluss aber doch sehr froh, dass wir nicht in dieser Zeit leben mussten!

Im Alimentarium

Nach ca. 2 3/4 stündiger (nur 1 Zmorge Halt übrigens!!) Fahrt haben wir kurz vor dem Mittag Vevey erreicht, das Auto an der Fussgängerpromenade parkiert und sind die wenigen Meter bis zum Alimentarium spaziert.
Charlie Chaplin war auch dort und natürlich haben wir ausführlich Fotos gemacht.
Im Museum selber war dann ganz nach näfscher Manier zuerst das Mittagessen angesagt (war top und erstaunlicherweise top günstig!), bevor wir uns auf den Rundgang gewagt haben.
Das ganze Alimentarium dreht sich um Lebensmittel und Ernährung und eigentlich kann man überall etwas machen/riechen/anfassen/ausprobieren. Toll und sehr aufwändig gemacht, wirklich ein Besuch wert.
Wir haben uns lange da verweilt und in der Zwischenzeit hat sich dann auch eie Sonne verabschiedet und das angekündigte schlechte Wetter hat übernommen. So haben wir uns entschieden, die Schifffahrt Lausanne-Evian fallenzulassen.

Einmal quer durch die Schweiz

So starten wir heute Morgen. Von Dachsen bis an den Genfersee.

Wir sind gespannt, was uns da alles erwartet. Denn Dank Denise haben wir ganz viele Tipps erhalten, was man da (bei tollem Wetter.... aber so wirds glaub nicht laut den Prognosen :-( ) alles machen könnte. Ihr werdet lesen!

03 März 2018

Tschüss Wengen

Meist werd ich ja schon vom Mittwoch an leicht wehmütig... Ferienende naht. Und wie schon als Kind fällt mir der Abschied von Wengen immer sehr schwer. Jo nu: so auch heute. Gepäck zum Abtransport beteitgestellt, Wohnung fertig gemacht, im Touribüro für Livia noch Aufkleber für ihren Koffer geholt, einen letzten Kafi im Victoria-Lauberhorn getrunken und dan mit Sippe und Gepäck runter ins Tal gefahren.
Und wenn ich mir Mühe gebe und posotive Gedanken finden muss, gehts ja nur noch 51 Wochen, bis wir wieder hoch fahren 😊!

02 März 2018

Gut gestartet...

... voll verloren!
Na wir wussten ja, dass morgens noch schönes Wetter sein wird: beleuchtete Lobhörner und sichtbare Jungfrau liessen einen guten Tagesstart zu.
Nach dem Frühstück hat Thomas Nevio auf den Eigerhubel begleitet. Freitag = Skirennentag und darum hat Nevio auch eine Startnummer gefasst (mit der Goldmedaille hats dann leider nicht geklappt, wir nennens einfach 'voll verwachst', kann den besten Skifahrern passieren 😉).
Um 10 Uhr haben wir Sarah mit ihrem grossen Koffer zum Bahnhof begleitet, da sie heute schon heim wollte, um all ihre Kleider zu waschen und alles fürs Skilager am Sonntag zu richten.
Thomas ist dann um 12 Uhr mit der Skihalbtageskarte auf die Scheidegg gefahren, eigwntlich mit der Absicht, dass Livia und Nevio nach dem Mittagessen auch rauf kommen. Doch die Sicht und der Schnee waren so schlecht und stark, dass er um 15 Uhr auch wieder runter kam.
Um 16 Uhr haben wir uns mit Familie Schweizer an der Figelerbar zum Apéro getroffen, danach ab ins Chalet zum Packen.

Um 18.15 haben wir uns getroffen, um gemeinsam im 'da Sina' Znacht zu essen. Und in der Zwischenzeit hat sich das Wetter wieder so beruhigt und den allerschönsten Abendhimmel zur Versöhnung geschickt.