17 Juli 2018

Lago mio! War das ein Mittagessen!

Kurz vor 17 Uhr konnte ich mich nun doch aufraffen vom Liegestuhl... schuld daran war das heutige Mittagessen. Dabei hat es unschuldig gestartet wie immer: um 13 Uhr sind wir mit allen feinen Fressalien (wir haben wirklich jeweils Festessen hier: tonnenweise Parmaschinken, Gorgonozla, Salami, Foccacia, Tomaten, Fischli, Gurken und Melone lassen unsere Herzen höher schlagen) zu unserm Mittagstisch am Strand gezogen (die Italiener gehen jeweils heim, denn nur da gibts la pasta). Alles wird wie immer ausgebreitet und redlich geteilt.
Thomas hat bereits angekündigt, dass er dann eine meeega grosse Überraschung habe.... voilà: vom Gemüsehändler hat er sich eine Plastikflasche voller Weisswein (für 2 Euro!!) abgezapft, den er uns nun voller Freude offeriert hat. Na bravo: 3 l Edelsäuerling... na bravo! Aber egal: ein Becher für jeden... mal zum Anstossen.
Kurz darauf kommt unsere Bagnina Fabiola zu uns und bringt uns eine Flasche Vino bianco un po frizzante! Oh we lässig... man erinnere sich an den Wein vom letzten Jahr? Den Maya und ich kippen mussten, weil T und T noch mit dem Auto in die Garage mussten?
Do mömmer also dure! Her mit dem Wein. Immerhin ein bitzeli weniger edelsauer, wohl durch die Blöterli. Und mit jedem Becher wurde er noch weniger sauer, dafür das Gelächter um so lauter an unserem Tisch.
Zum Abschluss gabs noch Kafi und Limoncello come sempre und dann hats grad nur noch auf den schattigen Liegestuhl gereicht. Schnarch... äh schlaft gut!

16 Juli 2018

Golden hour☉

Es war fast dunkel doch da zeigte die Sonne nocheinmal ihr schönstes Gesicht: die Golden Hour(wenn am Abend die Sonne fast unten ist und man ein "goldiges" Gesicht hat, wenn man in die Sonne schaut).
Nenni und ich zogen sofort los zum Strand und packten das Handy aus, um Fotos zu machen bei diesem schönen Licht.
Leider wollte er kein Model und auch kein Fotograf sein, weshalb es sehr wenige Fotos von Nevio ohne Grimasse hat. Doch hier hab ich dennoch einige schöne Fotos von den gefühlten 300'000 rausgesucht.
(Post von Livia🌹)

La cena

Natürlich hatten nach der Fahrt alle -rel. früh für italienische Verhältnisse - Hunger und so sind wir um 19.30 zur Pizzeria am Strand losgezogen. Wir haben zum Glück (weil so früh) noch einen Zisch erhalten und so gabs das erste italienische Nachtessen mit Pizza (ganz ehrlich, so gut wie im Herkunftsland ist die Pizza doch einfach nirgends.....), Meeresfrüchtesalat oder Cozze. Eiskalter Limoncello, d.h. Meloncello und Bäredräckcello in eisgekühlten Gläsern inklusive! Der Ferienstart muss doch gefeiert werden😊!

15 Juli 2018

Los gehts!

Nach dem 3/4 der Familie gestern noch das Openairkino in der Bachdelle besucht hat (ich bin daheim geblieben... jemand muss ja schliesslich den ersten Teil der Fahrt ausgeschlafen machen), sind wir pünktlich um 6 Uhr abgefahren. Wunderbar leere Strassen, Sonnenschein und das Erwachen des neuen Tages haben wir erlebt.
Zmorge gabs in der Viamala-Raste (war der erste Halt! Schliesslich sass ICH am Steuer), danach weiter durchs Bündnerland und das Tessin (mit 3 schlafenden Begleitern). An der Grenze haben Thomas und ich die Plätze gewechselt (man weiss ja: ich habe leider kein Permis für Italien 😉) und die Fahrt ging mit sehr wenig Verkehr (man mag sich an letztes Jahr, an die Samstagsfahrt erinnern?!?!?)... bis... ja  bis weeeit vor Bologna alles fertig war. Also wirklich alles fertig. Nix ging mehr im Auto. Also nicht wegen des Autos, dondern wegen eines Staus. Eines ewig langen Staus... immens lang wohl. Irgendwann stiegen alle aus ihren Autos aus. Und das bei 40 angezeigten Graden😨. Mitten auf der italienischen Autobahn... ud ich bin ein wahnsinnigunglaublich geduldiger Mensch. Nur Staus und Kassenschlangen nerven mich tödlich. Würkliwürklwürkli fest.

Das hiess also ne Mamibombe im Auto und draussen 40 Grad. Und das ne ganze Stunde lang. Oh lago mio!!!! Zum Glück stiegen dann aber alle wieder in ihre Autos und wschwupschwupschwup gings weiter. Zum Glück, meine Güte, zum Glück!!! Fahrtechnisch wars das dann aber. D.h. es ging dann nett weiter und wir sind prima in Misano angekommen.

31 März 2018

Guten Morgen Genfersee

In unserm tollen Zimmer haben alle gut geschlafen und beim Öffnen der Vorhänge, war der Regen vorbei, man sah sogar das andere Ufer wieder!
Nach dem Auschecken sind wir in die örtliche Boulangerie gefahren, um zu frühstücken (welch Wunder! Niemand nannte meinen Kafi mit kalter Milch 'che schifo' 😉): jeder durfte das Frühstück nach seinem Gusto wählen (musste aber natürlich auch selber auf französisch bestellt werden 👍).

Anschliessend gings auf die Autobahn in Richtung Genf. Alle 5 km steht da doch ein Blitzautomat.... die müssen rechte Fräser sein, diese Genfer!
Nach einer Stunde haben wir unser heutiges Ziel, den Jet d'eau erreicht.
Auto abgestellt und schnell hin.
Man kann sich ja vorstellen, dass es recht nass ist, wenn man zu nahe hin geht. Es gibt aber halt Personen, die müssen das am eigenen Leib spüren und danach fast zittern vor Kälte, wenn alle Kleider nass sind 😉😉.

Zu Fuss gings dann über die grosse Brücke in Richtung Zentrum, wo wir kurz zu Mittag assen (bräääähh... auf Livias Wunsch mussten wir zu Mac. Dabei könnte man doch sooo gemütlich irgendwo in einem Bistro essen 😭).

Für die Mädchen gabs dann noch eine Abschlussrunde durch Genf (eine hektische und unruhige Stadt, Thomas und mir hats gestern im Lavaux viel besser gefallen!!) und wir haben eine Staunrunde durch die  Manor Lebensmittel gezogen.

30 März 2018

Hotel Prealpina

Von Chillon aus sind wir durch viele schmale Gässchen steil den Hang hinauf bis zur Autobahn und dann nach Chexbres gefahren.
Das Hotel Prealpina haben wir im Voraus gebucht und wir konnten zu viert ein tolles Familienzimmer beziehen.
Das Hotel steht mitten in den Rebbergen des Lavaux (UNESCO Weltkulturerbe) und wenn das Wetter chli besser ist, ist die Aussicht quer über den See sicher dä Wahnsinn.
Gerne hätten wir im Hotel Znacht gegessen, da es einen wunderschönen verglasten Speisesaal hat mit einer wiederum Wahnsinnsaussicht. Nur: leider stand dort 'réserver' und Madame Réception hat gesagt, nein, heute kein Essen hier, hat uns aber eine Liste mit diversen Restaurants der Umgebung gegeben.
So sind wir also nochmals ins Auto gestiegen und haben im Lion d'or gegessen.
Zum Abschluss hat Thomas eine obligate Kugel Vanilleglacé et un coretto grappa...
Comment?
Un espresso avec un grappa dedans
bestellt.
Die Kellnerin liess sich nichts anmerken, kehrte kurz zurück und fragte, ob er denn noch un peu de chantilly will.
Oui!
Als dann die Kugel kam, mussten wir alle wahnsinnig lachen!
Also: der espresso und der Grappa waren zusammen mit der Glacé und dem Rahm als Coupe verarbeitet 😂😂😂. So wars ja bigott nicht gemeint 😂😂😂.
Wir hatten ein sehr gmögiges und unterhaltsames Essen und sind dann ins Hotel zurückgekehrt mit dem Gedanken, dort 'no eine z schnappe'
Aber die 'Havannabar' ist nur für Feste geöffnet und das 'réserver'-Schild stand immer noch da, aber alle Plätze leer.
Wir nehmen darum an, dass die Küche heute einfach frei hatte :-).
Immerhin gibts ein Selbstbedienungsgetränkebuffet und so kann Thomas nun noch ein Gläsli hiesigen auf unserm Balkon ... äh nein, ist ja dunkel.... und regnet.... und wir haben ja gar keinen Balkon... geniessen.

Schloss Chillon

Von Vevey aus ist das Schloss Chillon in 20 Min. zu erreichen. Daher haben wir die Pläne geändert und sind dem See entlang über Montreux zum Schloss gefahren.
Wir haben die mittelalterliche Burg besucht (samt Latrinenraum... das dunkle Foto mit dem hellen Loch... direkt in den See hinunter), all die Räume und Geheimhänge durchschritten und Thomas hat ob der grossen, begehbaren Feuerstellen gestaunt.
Wir waren am Schluss aber doch sehr froh, dass wir nicht in dieser Zeit leben mussten!