29 Dezember 2017

Berliner Mauer und Topografie des Terrors

Heute gings etwas frühwr los als gestern und so sind wir bereits nach 10 Uhr mit der S-Bahn zum Checkpoint Charlie gefahren. Aus den Tiefen rauf und schon standen wir davor: der berühmtste Grenzübergang mit seinem Häuschen. Grosse Scharen Touristen rund um uns, kaum vorstellbar wie das vor 30 Jahren sein musste.
Nach etlichen Fotos sind wir quer über die Strasse zum 'the Wall'-Museum. Ein Rundbau (wie in Luzern das Bourbaki-Museum), mit etlichen Infos und Fotos zur Berliner Mauer, sowie eine Rundumsicht einer Häuserzeile aus Ost und West konnte man da bestaunen.
Weiter gings dann zur 'Topografie des Terrors': Hauptort der SS Schergen, die Überbleibsel wurden aber 1956 gesprengt und heute nun steht auf diesem Platz eine Ausstellung als Mahnmal an diese Zeit.
Oftmals ist es sehr verwirrend, ob wir uns nun grad in "Ost" oder "West" aufhalten und wo genau die Mauer nun durch ging. Kaum vorzustellen, wenn man in dieser lebhaften Stadt steht.
Dem alten Mauerverlauf (quer durch die Stadt zieht sich ein doppelreihiger Bsetzistein-Streifen, dort, wo die Mauer verlief) folgend, gings zum Potsdamer Platz. Mit dem schnellsten Lift (8.9m/s glaub) gings rauf zur Aussichtsplattform und endlich konnten wir auch noch einen Tagrundumblick erhaschen, nachdem wir ja 2x Nachtsicht von oben geniessen konnten.
Müde Füsse und Beine liessen uns noch kurz durch die 'Mall of Berlin' (seeehr nach amerikanischem Vorbild) schlendern und dann ab auf die Bahn zum Hotel zurück.

Das klappt ja perfekt

Im Hotelzimmer hats ein nettes Tablett, da kann man abends seine Schuhe vor die Zimmertür stellen und morgens stehen sie geputzt wieder vor Ort.
Mal schauen, ob das mit meinen alten Tretern auch geht!
Und wahrhaftig: es sind zwar keine Gucci-Schühchen draus geworden, aber da hat sich einer kräftig ins Zeug gelegt über Nacht 😅. Blitzblank stehen sie vor der Tür 👍.
Beim Frühstück heute morgen konnten wir sogar im 'Lorenz Adlon Esszimmer' (Heidi: wohl eine Reise wert! Google mal!) speisen. Blick aufs Brandenburgertor (und die amerikanische Botschaft) inklusive. Was für ein Luxus, der uns da gegönnt ist!

28 Dezember 2017

Hackescher Höfe

Um 19 Uhr gings mit der S-Bahn in Richtung Friedrichstrasse und weiter zu den Hackescher Höfen. Ein stilvoll renoviertes Quartier, das nebst Einkaufspassagen auch Restaurants beherbergt (nach Reiseführer). So haben wir nach wenigen Schritten auch schon den Hackscher Hof betreten, wurden nett bedient und haben lecker gegessen.
Da mein Städtemuskelkater von gestern heute nocht weniger war( ja wir sind halt auch heute wieder stramm marschiert...),sind wir dann auch wieder mit der S-Bahn zurückgefahren. In der Hotellobby gibts nun zu Pianomusik noch einen Abschlussdrink.

Hop on - hop off

Wie schon oft in fremden Städten, wollten wir auch in Berlin mit den Rundkursbussen entdecken. Das geht immer wunderbar, man erhält viele Infos (fast wie auf Costa Ausflügen :-) ) und kommt von Ort zu Ort.
Vis-à-vis unseres Hotels ist der Abfahrtsplatz und somit haben wir das Ticket gebucht und den Bus bestiegen.
Die Sehenswürdigkeiten, die wir gestern v.a. im Dunkeln gesehen hatten, gabs nun noch bei Tageslicht.
Am Ku'damm sins wir ausgestiegen und ä chli flaniert, ganz runter bis zum KaDeWe. 
Dies haben wir natürlich staunend besucht, sind bis ganz zuoberst gefahren, bis zum Dachrestaurant mit Aussicht über Berlin.
Preise und Inhalt des Kaufhauses sind sehr mit unserm Jelmoli zu vergleichen 😉.
Anschliessend haben wir den Bus wieder bestiegen und sind auf eine ganz tolle Komentatorin gestossen und haben die Pläne, beim Potsdamerplatz oder Checkpoint Charlie auszusteigen fallen gelassen u d sind die Runde mit ihr fertig gefahren bis zum Brandenburger Tor.
Anschliessend gings zu Fuss zum Zeltdach des Sonygebäudes.

Frühstück im Adlon

Beim Lesen der Zimmerfrühstückskarte haben wir beschlossen, das Buffet zu besuchen, anstatt das ' Lorenz Adlon Gourmet Frühstück' aufs Zimmer bringen zu lassen 😅.
Und das hat sich gelohnt: wunderbarstes Buffet, das keine Wünsche offen lässt: verschiedene Sorten Kaviar, über Gravad Lachs und vielerlei Sorten Brot bis hin zu Champagner. Unglaublich schön und liebevoll präsentiert.
So haben wir uns also ausgiebig daran vergügt und sind erst kur vor 12 Uhr zu unserer Tour gestartet.

27 Dezember 2017

Abendprogramm

Bereits von daheim aus haben wir das Abendessen im Berliner Fernsehturm gebucht. Also eigentlich die Fahrt ohne Anstehen rauf... und die Tischreservation.
So sind wir mit dem Bus bis zum Alexanderplatz gefahren, zim Fernsehturm (368 m hoch) gegangen und wirklich ihne Wartezeit ins Restaurant auf 207 m Höhe gefahren.
Das Restaurant dreht sich in 1 Std. einmal ganz ringsum und somit konnten wir die Nachtsicht über Berlin bei leckerm Essen geniessen.
Wir hatten aber noch einen 2.Termin: ebenfalls von daheim aus wollten wir die Besichtigung der Reichstagskuppel buchen. Doch: ALLES ausgebucht, an all unsern Aufenthaltstagen!!!! Unglaublich!!!
Doch für irgwndwas haben wir ja ein 5 Sterne Hotel gebucht: somit ist Thomas nach userer Ankunft zum Consièrge marschiert und hat ihn gebeten, für uns das Unmögliche möglich zu machen. Irgendwann während unseres Aufenthaltes.
Voilà! Somit hatten wir ein Ticket für 21.45 in den Händen.
Strenge Sicherheitskontrolllen (wie überall in ganz Berlin... sogar im Hotel hats immer wieder 4er Patrouillen), dann rauf zur Glaskuppel und mit einem sehr interessanten Audioguide die 230m lange Wendeschnecke rauf bis zum Dach.
Leider hat man halt infolge Dunkelheit die beschriebenen Gebäude nicht gar so gut erkannt.... aber toll gemacht der ganze Bau! Eindrücklich und interessant.
Der 5 minütuge Rückweg führte uns wieder am Brandenburger Tor vorbei und natürlich gabs nochmals Fotos!

Nachmittagsprogramm

Nach dem Zimmerbezug haben wir natürlich zuerst das Brandenburgertor bestaunt. Dort ist alles verkleidet, da die Aufbauarbeiten für Silvester bereits im Gange sind. Aber chli duregüggsle kann Mann ja trotzdem.
Anschliessend sind wir zum Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt spaziert (Empfehlung der Rezeptionistin) und haben uns dort verköstigt. Anschliessend gings quer durchs Quartier zum Judendenkmal, gleich beim Hinterausgang des Hotels.
Schon etwas müde und durchgefrohren gabs eine Kaffeepause, bevors zurück ins Hotel ging.