14 Oktober 2016

Gschtürm im Schtägehus....

...resp. Gschtürm in Suite 7329.
Tja also: da haben wir doch im 'Diario di bordo' (tägliche Zeitung) gelesen, dass die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, wenn wir nach Afrika reisen. U nd natürlich wars uns dann ein Rätsel, ob unsere Wecker= Handy auch umstellen, da sie ja oft kein Netz haben. Und da unser Ausflug heute um 8.15 startet, müssen wir pünktlich bereit stehen.
Also: wakeup-call von der Rezeption bestellen, Uhren umstellen und ins Bett.
Zur Sicherheit haben wir aber doch noch beide Handys gestellt.... und die sind dann auch hochkorrekt abgegangen. Nur: dä cheibe Weckeuf aus dem Telefon kam nicht wie bestellt um 6.30!!! Schön i d Hose! Komisch! Kein Verlass auf Costa?
Thomas hat dann die Rezeption angerufen und gefragt, wie spät es denn ist.
4.40 Uhr... war die Antwort.... aaaaaaahhhhhh!!!!! Nähä, oder???
Ich habe dann den Fehler beim nochmaligen Studieren der Zeitung entdeckt: wir waren einen Tag zu früh dran und haben die Uhr zurück, anstatt vor gestellt... äh nein: vor anstatt zurück... äh nein.... egal: nochmals 2 Stunden schlafen und dann: Hauptsache wir sind pünktlich für unsern Ausflug!

13 Oktober 2016

In Málaga

Frühmorgens war das Wetter noch so schlimm, dass Thomas und Livia ihre Rennstunde ins Fitnesscenter, resp. wieder ins Bett verlegt haben: Regen!
Das Wetter hat sich aber (kurzfristig) wieder beruhigt und beim frühen Mittagessen achien die Sonne.
Um 12.30 sind wir zu unserm Ausflug gestartet: Marbella und Puerto Banús.
Mit dem Car fuhren wir eine knappe Stunde bis nach Marbella, wo wir dann zu Fuss die schmalen Gassen der Altstadt besucht haben. Die "Bsetzi" sind übrigens aus Strandateinen gemacht und die ganze Altstadt ist voller Orangenbäume, welche aber nicht vor Ort gegessen, sondern nach England verschifft werden, da es Bitterorangen sind :-) .
Weiter ging die Fahrt danach nach puerto Banús, dem mondänen Hafen von Marbella. Nebst unglaublichen Mordsbooten hatte es natürlich auch noch jede Menge Luxusautos zu besichtigen.
Unser Führer sagte uns zuvor, dass es meeega teuer sei dort und wir besser ausserhalb des Hafens etwas kaufen sollen... Habe dann die Restaurantpreise studiert: 22.50 Euro für ein 3-Gangmenu... ein Schnäppchen (für uns Schweizer :-))) ). Nun sind wir auf dem Rückweg zum Schiff.

Seetag geht weiter

Da war also nix mit dem Gewinn von 3000 Euro beim Bingo, obwohl Livia und ich uns sooo Mühe gegeben haben!
Anschliessend gings ab in "Fudi-Restaurant" zum Mittagessen. Die Mädels reklamieren jeweils ä chli, weil wir nicht ans Buffet gehen, aber uns gefällts im schön bedienten Restaurant besser!
Den Nachmittag hab ich mit Lesen in der Tanzbar am Fenster verbracht, die Mädels und Thomas waren wo auch immer....
Beim Abendessen war Gala abgesagt und da nachher der Costaclub-Empfang war, hat das grad gepasst.
Danach haben wir uns in die Spielzone begeben, um Taifun und Basketball zu spielen und Gummientli zu fischen, bevors dann noch etwas in die Tanzbar ging, um den Abschlusskafi zu geniessen.

12 Oktober 2016

Ein Tag auf See

Um acht Uhr haben sich Sarah und Thomas aufgemacht, um einige Runden auf der Joggingbahn zu drehen.
Das Frühstück haben wir danach zum ersten Mal im bedienten Restaurant besucht. Dort kann man nebst Buffet auch gleich ganze Frühstücke (z.b. Tedesco, American oder Mexikanisch) an den Tisch bringen lassen.
Herrliche Eier Benedikt gabs darum für mich, während das gummihälsische Blut von Thomas aufs falsche Pferd gesetzt hat und seine Markenwurst eher speziell, das Brot arg pumpernickelig und die weichen Eier steinhart (Mami: das Aromat und der Eieröffner haben ihm gefehlt :-) ) waren. Aber da muss MANN durch!
Danach bin ich auf schnellstem Weg zum ersten Quiz (Seetage sind genau navh meinem Geschmack: ein Quiz nach dem andern!) und: Tataaaaa! La svizzera hat beim Revival-Quiz gleich abgeräumt: 7 von 8 Fragen zu den 80er und 90er Jahren korrekt beantwortet und musste daher zusammen mit Maria e Giovanni würfeln (das Paar hatte auch 7 Punkte). Und la svizzera hat voll abgeloost: Giovanni hat nur 3 Punkte gewürfelt.... ich aber nur 2 :-((((. Jo nu: ist mir das aufblasbare Costa-Kissen erspart geblieben.
Schlag auf Schlag gings weiter mit "Richtig oder Falsch" und nach dem Salsakurs folgt Bingo!
Es bleibt also spannend :-)

Frau über Bord oder der erste Abend

Nach einer Runde auf dem Schiff (3. Costareise lässt einem das Schiff schon vor der Besichtigung kennen), gings ab zu meiner persönlichen Lieblingsübung: Frau über Bord, resp. was tun wir, wenn die Titanic sinkt.
Sexy Weste an und ab gehts für alle nach den 7 schmerzenden Tönen in den 4.Stock zum Besammlungsort. Dort harrt man dann der Dinge, bis auch wirklich alle ihren Platz gefunden haben und die Instruktionen auf mind. 5 Sprachen erklärt worden sind (in USA ginge das schneller: englisch und wers nicht versteht, ertrinkt :-) ).
Die Mädels sind dann in ihre Dunkelkammer ... äh... in ihre Innenkabine und Thomas und ich haben einen weitern Apéro auf dem Pooldeck genossen.
Nachtessen im servierten Style fügt uns sowieso, danach gabs Show in der grossen Halle, samt der Gesangesvorführung von Victus (einem südafrikanischen Sänger) im Theater, Fotosession der Mädels und einem Abschlusskafi in der Tanzbar.
Bei sanftem Schaukeln haben wir anschliessend  prima geschlafen.

Schiff geentert

Mit einigen Schwierigkeiten (EINER wollte im Handgepäck ein Messer an Board schmuggeln... gäll Nevio... MANN weiss ja nie.... FARC und so.... also dieser EINER wurde beim Durchleuchten des Handgepäckes rausgenommen und ihm wurde auf italienisch erklärt, dass er sieses Klappmesser in sein Auto zurückbringen muss. Auto? Tja... wo nur in diesem riesengrossen Hafen könnte das stehen?!?!?! Also zurück, beim Schlüsdeldepot versuchen. Die lieben Mannen dort haben gesagt, niente Problema, sie werdens dann im Auto deponieren. Ha! Man kann sich vorstellen, wie die Öiglein der Mannen geleuchtet haben, bei diesem original Schweizer Hegel! Ob wir das wohl wirklich im Auto vorfinden werden??? Also musste EINER nun den ganzen Weg durchs Check-in wieder zurück, wo wir gewartet haben....) haben wir die Favolosa geentert. Dank Boardingnummer 1 war das Buffet leer und so gabs perfekt im Zeitfenster zuerst ein Mittagessen und danach waren die Kabinen bereits bezugsbereit.
Mein Koffer war schon vor Ort, alles ist verstaut und somit gibts ein Gläsli Prosecco für die Suitenbewohner.

Einschiffung

Frühstück im Hotel um 9 Uhr, vis-à-vis ist die Favolosa schon im Hafen, Zimmer räumen und einmal mit dem Auto rund um den Kreisel in den Hafen fahren.
Dort haben wir das Auto, samt Schlüssel und Gepäck abgegeben, sind ins Gebäude gegangen, haben unsere Priority-Einschiffungsnummer geholt und sind in die VIP-Lounge im obersten Stock gefahren (tja... was so Suitenbuchung und Perla-Status alles für Privilegien bringen :-) ).
Einen Prosecco für mich und gratis Wlan für den Rest (grrrrr.... ich organisier alles, halte ihnen den Code hin, will als Letzte auch eingeben und voilà: steht auf dem Codezettel: nur für 3 Geräte... arg.... so s hinderletscht!!! Und ich steh ohne da, dabei will ich doch nochmals bloggen können.... grrrrrr!!!!!!!).
So schreib ich halt einfach mal, trinke meinen Ärger mit Prosecco runter und freu mich aufs Schiff!