10 Oktober 2018

Auf dem Eiffelturm

Nach einem kurzen und knappen Frühstück im Bistrot, gings mit der Metro 2 Stationen (jaaa, wir wohnen so nahe!!) zu Bir Hakeim und dann 10 Min. zu Fuss hin.
Um 9.30 hatten wir unsere Startzeit. Infolge der Terrorwelt ist auch der Zutritt zum Eiffelturm sehr gesichert und wir mussten eine erste Kontrolle passieren. Na bravo... daheim noch dran gedacht, vor Ort vergessen: tschüss mein altgedientes Swisspocketknife😭... vor Ort in die Tonne des Mannes😭... selber schuld, Gaby!
Unter dem Eiffelturm haben wir uns dann in die Schlange "ohne Anstehen" gestellt.... und das bedeutete dann nur noch 20 Min. auf den Lift warten, anstelle der 2-3 Std... oder so.

Wir sind dann also raufgefräst und zwar bis zum allerobersten Stock. Ä chli grüselig teilweise, da hinunter zu schauen.

In der 2. Etage gabs dann weitere Fotos und in der 1. Etage haben wir im Restaurant 58 Zmittag gegessen. Bei der anschliessenden Abfahrt haben wir dann auch die aktuellen Warteschlangen gesehen... puh!

Ziemlich müde von allem und v.a. der Wärme, wussten wir nicht recht, ob wir nun nach la Défense fahren oder wie geplant die Seinerundfahrt machen sollten. 

09 Oktober 2018

Dat war dann wohl mal nix!

Da hab ich nun also 1 1/2 Std vor Louis Hütte Wache geschoben. Hab mich keinen Moment über die Streiker beklagt, sondern allen Touristen zugehört und zugeschaut und allen gesagt: in FB steht, dass es (wie letzte Woche) öffnet. Um 12 Uhr stand dann bei FB: heute öffnet er seinen Wohnsitz nimmer!!! NIMMER!!! Jo nei!!! Tickets haben wir ja schon von dahwim aus gekauft. Im Versailles-Auskunftsbüro wollte ich diese zurückgeben, doch non, non,non! Wenn Internet gekauft, dan  über Internet zurück. Da ist nun auch bereits ein mail gekommen, dass man die per Telefon (jaaaaaa.... also.... jaaaaa.... dann ruf ich dort halt auf französich an! Die können auch nicht besser deutsch im Fall!!!) zurückgeben kann.

Also Rückzug Richtung Paris und Programmumstellung: ab auf den Montmartre. Die erste Aufstiegsstrasse haben wir vor luuter Chrömle wollen fast nicht geschafft und natürlich mussten die Mädels die #instatrend Blumenglacé per sofort haben (ok, sofort haben war mit 20 Min. anstehen verbunden), v.a. fötele und die Eltern durften sie nachher geniessen... we früener eifach!

Die Eine ist dann mit der Funi rauf, die andern 3 mussten noch Energie loswerden und haben die Treppen zur Sacre Coeur erklommen. Oben wars sooo heiss, dass man kaum auf der Treppe sitzen konnte. So gings ab zum Platz der Maler.

Livia hat weitere gefühlte 1000 Fotos geschossen, sich scherenschnitten lassen, während Sarah zum Malen hingehalten hat und wir einen Apéro genossen haben.

Runter vom Berg, weitere Shoppingrunde (und der geduldige Papi wartet und wartet und hat noch nie auf all unseren Reisen deswegen die Geduld verloren!!) und anschliessend mit dem On-Off-Hopper bis zum Louvre.

Wir wissen ja, dass die Franzosen nur 35-Stunden-Wochen schieben.... aber dass sie so maximal toristenunfreundlich sind, war mir nicht bewusst: Livia und sarah wollten nämlich die kleine Mona im Louvre angucken gehen.... doch die Wächter der Mona wollen dienstags nicht arbeiten, also bleibt das Museum einfach zu!!! Zu!!! Unglaublich!

So gabs nach weitern Fotos eine Meteofahrt nach Hause, wos den nächsten Apéro (unglaublich auch das: ständig Apéro... unglaublich😉) für die Eltern in einem der nahen Bistrots gab (unglaublich auch das: immer tonnenweise Leute... mitten unter der Woche und alle am Apéro... immer) und die Mädels sind alleine weitern Geschäften nachgewandert.

Streikende Franzosen

Wir habens ja schon vor der Abreise gewusst, d.h. 20 Min  nach dem Kauf der Online-Tickets kam ein mail, dass dann übrigens am 9.10. gestreikt werde in Versailles. Hahaha! Natürlich stnd nix auf der ganzen Seite! Fie Schlitzohren.
Nun denn: beim Recherchieren fand ich, dass das nun ein paar Mal so vorgekommen ist und un 11 haben sie die güldenen Tore dann doch geöffnet. Und wir haben Eintritt für 11 Uhr.
Also Frühstück holen (man beachte den Mist, den unsere Lizzi mal wieder isst... erlaubt durch den Päps natürlich😉), Fahrt mit der RER nach Rive gauche, Spaziergang zum Schloss (also früher kam mir das viel weiter vor) und nun hab ich Sitzstreik auf einem sonnigen Töggel direkt am Tor, während der Rest der Familie irgendwo in Versaille-Stadt ihr ADHS auslebt.
Gibt wirklich Schlimmeres, als hier zu sitzen, kurzärmlig Mitte Oktober und sich von der Sonne anscheinen zu lassen 😎.

08 Oktober 2018

Auf gehts!

Lustigerweise waren heute alle relativ früh auf. Zeitdruck gabs ja keinen, do sind Thomas und Livia dann erst mal im Monoprix auf kleine Einkaufstour gegangen.
Das Frühstück gabs anschliessend für die Eltern in einem Bistrot, während es die Mädchen daneben in den Starbucks zog (wobei Sarah gemeint hat, dass sie dann morgen auch ein französiches Frühstück möchte. Schliesslich gäbe es das andere ja auch in der Schweiz).
Weiter mit der Métro die 3 Stationen zum Trocadéro, mit einer Runde Shoppen und 'Eiffelturmindermorgensonne-Lugen'.
Vorgesehen haben wir für heute eine Tour im On-Off-Hopper, so wie wir es immer in allen Städten machen.
Nach langem Warten ist dann doch noch einer erschienen, dafür konnten wir aber die vordersten Plätze einnehmen, was natürlich für Livia und ihren schnellen Fotofinger von Vorteil war. Das Klicken war ämel permanent zu hören.
Wir haben die 2 stündige Tour fast fertig gemacht und sind beim Arc de Triomphe ausgestiegen, um diesen auch zu besichtigen.
Die endlose Schlange vor dem Ticketschalter hat uns aber auf zu weitern Taten geschickt... oh lago nein!
Nach einem Mittagessen auf den Champs-Elysées an der Sonnen, sind wir rutnterspaziert bis zum Ladurée, wos Macarons für alle gab (nicht, dass uns nicht allen nachher fast schlecht war vor lauter süss🙈 ). Ein Besuch be Abercrombie lag auch noch drin, der Hype un diese Marke ist wohl aber vorbei, dafür haben wir die Schlange vor Louis Vuitton bestaunt: man muss dort anstehen, um denen Geld bringen zu dürfen 🤔.
Die Mädels wollten dann alleine noch losziehen. Mind. 2 Std., d.h. Wartezeit für uns Eltern....

07 Oktober 2018

Bonjour Paris

Das hat nun also prima geklappt: mit der SBB nach Zürich und dann mit dem TGV Lyria (monstervoll) direkt in 4 Std. zum Gare de Lyon.
Bis wir dann in der Metro waren und v.a. an der langen Schlange endlich unsere 'Paris visite'-Tickets lösen konnten, verging fast eine Stunde.
In der Metro dann hatte es grausam viele Leute und wir Touris mit den 3 grossen Koffern und den Mädchen mit den grossen, erschreckten Augen, sind da wohl ä chli aufgefallen....
Vis-à-vis unserer Metrostation haben wir unser Daheim gleich gefunden. Unglaubliche 250 Wohnungen hat es in diesem Komplex! Unglaublich....
Von der Wohnung sind wir sehr begeistert: 3 Zimmer, im IKEA-Style eingerichtet, praktisch - klein - zentral, wirklich cool!
Nach kurzem Einrichten sind wir zum Trocadéro gefahren und haben zuerst mal den Eiffelturm bestaunt und Paparazzi Livia hat die 500 Fotos geschossen.
Einen Apéro gabs gleich vor Ort, bevor wir bei uns im Quartier im Bistrot 'le Pierrot' noch einen Croque Madame oder des frites gegessen haben.