25 Juli 2012

Lauftraining

Da es gestern am morgen noch leicht bewölkt war, schlug Livia vor, das tägliche Lauftraining doch am Strand abzuhalten, anstelle im Fitnessraum :-).
Alle 3 starteten barfuss und rannten (!!!) über 3 km bis zum Hochhaus von Cesenatico
Zurück gings dann im Strandschritt, wieder bis zum Bagno ideal in Villamarina!
ZentriertToll gemacht, die ganzen 7,6 km in 1 1/2 Stunden erledigt und nach einen kurzen Bad im Hotelpool bereit fürs Mittagessen!

24 Juli 2012

Chrömli-Tante

Das Grosi sammelt daheim ja immer Münzen für ihre 3 Enkelkinder und wirft die dann in ein Kässeli, welches dann immer für die Ferien geleert wird, was dann einen megagrossen Ferienbatzen für jedes gibt.
So auch in diesem Sommer: Sarah und Livia haben nur noch gestaunt und sich mega gefreut, selber so viel Geld verwalten zu können.
Vieles davon wurde schon investiert ( Spielsalon, Ketteli, Süssigkeiten vom Markt....) und einiges ist auch noch vorhanden (dänk für die 2. Wuche!).
Und unsere Chrömli-Tante Livia kann kaum an einem Geschäft vorbei gehen, ohne sich darin zu verlieren (Pech für den Elternteil, der gerade Livia-Aufsicht hat. Letzte Woche am Markt hats sich dummerweise so ergeben, dass sie meine Hand genommen hat.... wuah... Thomas und Sarah waren nach 15 Minuten durch, ich musste 3/4 Stunden an jedem Schmuckstand stehen bleiben und waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarten.... wuah!).
Auch beim allabendlichen Schlendern durch die hiesigen Strassen und Gassen (schliesslich beginnt das Leben hier um 21 Uhr) sind mit etlichen Halten bei allen Touri-Läden verbunden. Meist meinen es die Ladeninhabern ja gut mit den Angehörigen und vor allen Geschäften hats Stühle oder sogar Bänke.Und Livia ist inzwischen so mutig, dass sie selber fragt:
"Signore, cuanto costa?" und ihre (v.a.) Schmucksachen dann auch eigenständig bezahlt.... irgendwie muss sie sich ja zu Helfen wissen, wenn der Rest der Familie schmollend vor den jeweiligen Tussi-Läden hockt und schon wieder warten muss!

Mangiare!

Im letzten Jahr war das Essen im Hotel ja auch prima (also v.a. für 3 von uns..... eine ernährte sich 2 Wochen lang von Tomaten und Mozzarella), hervorragend sogar. Nur die Bestuhlung im Speisesaal war für uns Schweizer etwas gewöhnungsbedürftig: es war so eng, dass man teilweise gar nicht aufstehen konnte.... oder der Weg ans Buffet wurde versperrt, wenn eine bestimmte Familie ihre Plätze eingenommen hat.... also schauen,
dass man vorher genug gehamstert hat ;-).
Egal, es hat dazu gehört, war dort so und auch gut so...
Im diesjährigen Hotel nun (man kann wählen: dietro o fuori... wobei nur sehr wenige das nutzen. Sie sitzen lieber im klimatisierten Speisesaal.....) sitzen wir auf im überdachten Garten, und haben viel Platz rund um uns (manchmal habe ich fast das Gefühl, wir "Tedeschi" werden von den andern getrennt.... wuah....).Immer am Vortag kann das Menu gewählt und zusammengestellt werden. Da es die ersten Tage einfach immer so war, dass sich niemand meiner Familie mehr dran erinnern konnte (oder wollte) was gestern gewählt wurde und dann einfach nach dem Lustprinzip entschieden wurde, was man gerade essen wollte (und naürlich hatte ich dann immer das, was sonst gerade niemand wollte.....), hab ich entschlossen, dass man hinter dem Strich noch seinen Anfangsbuchstaben setzen musste. Seit diesem Moment klappts doch prima, und ich kriege immer meine superfeinen Pastas und danach das mehr
oder weniger zarte Bistecca .... oder so :-)
Die Getränke bei Tisch sind inbegriffen (vino, birra, bibite alla scelta)
.Es gibt ein kleines Vorspeisenbuffet... und eigentlich müsste man sich dort die Beilagen für den Hauptgang auch gleich dort hamstern.... sonst isst man den Secondo
(wie hier halt üblich....) füdliblutt ;-).
Vorspeise, Hauptgang und Dessert werden serviert (von sehr netten Damen übrigens, die immer gerne mit uns plaudern... so gut es denn halt auf italienisch geht. Aber unser Touri-Ital reicht eigentlich prima für diese lockeren Konversationen) und dies alles von 12.30 bis 13.30 und abends von 19.30 bis 20.30.... holla, holla, da heissts: vorwärts machen, sonst wird der Dessert einfach neben dem Teller platziert.... selber schuld, wer so langsam is(s)t :-).

23 Juli 2012

Strandkabine

Wer wohl mag sich unter diesem lustigen orangen Anzug verbergen??
Naturalmente il signore Tomaso!
Die Strandkabine hat er von daheim mitgenommen und beim gestrigen Wetter
war die sehr gut einzusetzen.
Die Blicke, welche die Strandspaziergänger ihm dabei zuwarfen (er stand ca. 30 Min. als Wache am Ufer, während die Mädels sich zum x-ten Mal in die stürmischen Fluten warfen),
kann man sich ja vorstellen :-)Aber alles egal, die 6-Uhr-Regel (eine von ca. 150 Näf-Regeln, gäll Nevio!) besagt, dass es dann einen Apéro gibt und somit verlegten wir den ausnahmsweise von unserm Liegestuhl nach hinten, in die wunderschöne Lounge unseres Bagnos ideal 47

Brutta tempesta

Am Samstagabend zog ja starker Wind auf, welcher sich dann in der Nacht noch mit mega Regen verbündet hat.
Der Regen hielt auch am Sonntagmorgen für alle Kirchgänger noch an, kurz nach dem Beenden unseres Frühstücks jedoch, war er dann vorüber.
Der Sturm aber blieb.... und das sonst so ruhige (fast langweilige) Mittelmeer, zeigte recht hohe Wellen, welche weiter draussen arg über die Mauern hereinbrachen.

Welch Freude für die Mädels (und deren Vater) und welch Ärger für ihre Mutter!
Man kann sich ja bestens vorstellen, welche 3 Personen zuvorderst in den Wellen standen: 3 Köpfe da.... 3 Köpfe verschwunden......... wuah.......... wo sind sie??
Ah... alles gut, viel weiter drüben sind sie wieder aufgetaucht... und los gehts aufs Neue... wo? Da? Hä?
Eigentlich wollte ich ja in meinem Buch lesen.... hm!
In einer kurzen Badepause wurde gedreckelt, was das Zeugs hält, wohl so richtige Schlammpartys veranstaltet (Sarah hat gesagt: Livia, heute ist der trockene Sand heilig, sonst ist es immer der nasse Sand :-) ) und alles einfach wieder im Meer abgewaschen.
Die ganze Nacht über hats mega gestürmt, die Temperaturen sind ganz untypisch für Italien, brääääääääääääääh!
Aber ab Dienstag soll wieder allerbestes Wetter herrschen, hat mir die Zimmer-Signora versichert. Ich glaube ihr, sie ist eine sehr nette (ich habe bereits am 2. Tag ihr Herz gewonnen, als sie mir gesagt hat, sie hätte solche Bretzel, wie wir sie auch dabei hätten, schon mal im TV gesehen. Die Deutschen essen die und trinken Bier dazu. Habe ihr dann erklärt, dass das stimmt, wir aber Schweizer sind, und ihr einen Bretzel geschenkt :-) ).

Also, ab morgen heissts wieder: pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und geht mit ihr an das Meer :-))

22 Juli 2012

Reise in die Vergangenheit - die Wiederholung

Der Samstagnachmittag war vom Wetter her eher durchzogen, d.h. bewölkt (und endlich mal nicht drückend heiss). Als wir uns auf unsern Liegestühlen bequem gemacht hatten, kam schon bald mal die Durchsage, dass alle Schirme geschlossen werden müssen und nichts Aufblasbares mehr ins Meer mitgenommen werden dürfe, da starker Sturm aufziehe.
Ha! Starker Sturm bei Italienern.... da drehen wir Schweizer uns doch nicht mal um!
Also wurden weiter Sandburgen oder Gesichter (Livia hats gebaut und fotografiert... und mir auch zu erklären versucht, was nun genau das Gesicht ist.... hm....) gebaut... oder gelesen.

Als dann aber der Bagnino dicke Gummischnüre über die zugeklappten Schirme zog (und der links und rechts ebenfalls......) und der Wind wie vorausgesagt wirklich aufzog (und so Sand in den Augen mag ich einfach nicht so, geschweige dann im Muuund... wäääh!), haben wir uns ins Hotel zurückgezogen.....
Fürs Nachtessen haben wir uns im Hotel eh abgemeldet, da wir einen kurzen Abendausflug nach Rivabella machen wollten, um im "La posada" zu essen.

18 km weiter unten, im Rimini-Vorrort Rivabella haben wir vor 4 Jahren 3 1/2 Wochen verbracht. Es ist interessant, wie wenig bei Livia hängen geblieben ist (sie war damals erst 4). Sarah mag sich doch an einzelne, wenige Dinge erinnern (v.a. weil wir ja den selben Ausflug im letzten Jahr von Mima aus auch gemacht haben).
Unsere Bleibe haben wir studiert, die immer noch bleiche Anna vom Lebensmittel-Laden haben wir per Zufall draussen gesehen, und auch der damalige Bagnino hat einen Besuch der Amici svizzeri (es hat dort wirklich keine ausländischen Touristen, da waren wir ganz exotisch) verdient.

Mit dem Essen in unserm Lieblingsrestaurant wurde aber leider nichts, da bereits ALLES reserviert war. Und ich kann euch sagen, das Restaurant ist GROOOOSS!
Also gabs fürs Erste einen Apéro in der örtlichen Gelateria (auch dort ist das Personal jedes Jahr gleich: die Mamma macht die Gelati, die Nonna ist freundlich zu den Gästen und der Sohn bedient). Livia hat sich dabei nicht mal hingesetzt, sondern ist durch alle Läden gezogen (auch das hat sich doch gegenüber vor 4 Jahren seeeehr verändert :-) ).
Anschliessend gabs für alle eine Maffia-Scheibe (die erste in diesen Ferien!) in einem neu eröffneten Restaurant am Strand, bevor wir uns dann gegen 9 wieder auf den Heimweg machten

21 Juli 2012

Der Freitag in Bildern

Den Tag mit einem Lächeln beginnen
Vor dem Mittagessen blogen, apérölen und online-Zeitung lesen... oder
... einen 12-Minuten-Lauf indoor (draussen 35°C) abhalten

Nach der Mittagspause einen Sandkuchen backen....

...den Vucumpras Ketteli abkaufen, .....
...oder am Strand lesen
Spät abends durch die Gassen flanieren, alle Schmuck- und Kitschläden stürmen und Glitzerketteli kaufen