Eigentlich wollten die MĂ€dchen ja gerne in die Toscana in den Herbstferien. Thomas und mir war das aber zu weit zum Fahren. So haben wir den Kompromiss mit der Emilia Romagna gewĂ€hlt und versprochen, dass wir dafĂŒr einen Ausflug nach Pisa machen werden.
Das sind immerhin À chli mehr als 2 h Fahrt/Weg. Und das quer durch die Appeninen....
So gabs heute etwas frĂŒher Zmorge, sodass wir um 9.30 starten konnten.
Zuerst natĂŒrlich wieder die Nichteinbahnwegli aber Einspurwegli (Strassen kann man das wahrlich nicht nennen) runter von unsern HĂŒgeln.
Und ich bin wahrlich keine Freundin italienischer Autobahnen.... Aber diese HĂŒgelwegli sind 1000 x schlimmer als jede Autobahnfahrt an die Adria, im Fall Maya!!)
Also, Autobahn rauf, quer durch alle HĂŒgel (Fahrt sehr Ă€hnlich wie San Bernardino, aber einfach 2 spurig ausgebaut) Ă€nne wieder abe, bis wir das Meer gesehen haben und dann noch ein paar km weiter bis Pisa.
Parkplatz nahe dem Turm gefunden und dann zur schönen Anlage spaziert.
GefĂŒhlte 1000 Föteli geschossen, die MĂ€dels haben den Turm besteigen und danach gabs die besten Spaghetti al pomodoro, die ich jemals gegessen habe đ.
In Italien sein und das Meer nicht wirklich sehen, geht ja auch nicht und so sind wir auf der RĂŒckfahrt bis nach Forte dei Marmi gefahren (da Ligurien fĂŒr uns ja QuarantĂ€ne bedeutet, mussten wir gut aufpassen, einen Ort in der Toscana fĂŒr unsern Besuch zu wĂ€hlen), Auto abgestellt und zum Strand spaziert.
Die Saison ist seit Ende Sept. def. vorbei: alle StĂŒhle sind versorgt, beim einen Bagno waren sie sogar grad dabei, die Palmen abzurĂ€umen.
Aber dennoch haben wir uns ehr gefreut, in diesem so schwierigen Jahr das Meer zu sehen und Thomas hat sogar noch die Zehen reingehalten (er meinte, es sei recht kĂŒhl).
Weiter ging dann die Fahrt wieder durchs Gebirge und rauf auf unsere HĂŒgeli.
Nach der langen Fahrt geniessen wir nun einen windfreien ApĂ©ro auf unserm Balkonđ„.